Fischbestand

Da der See bezahlt ist und keine Pachtgebühren zu zahlen sind, können die Seekartengebühren niedrig gehalten und, in Abstimmung mit der Fischereifachberatung der Regierung von Unterfranken, viel in Besatz investiert werden. Es gibt einen guten Karpfen- und wieder Rotaugenbestand, nachdem die Rotaugen aufgrund regelmäßiger Kormoranbesuche in mehreren Winterhalbjahren stark dezimiert worden waren. Erstmals mussten sogar Rotaugen besetzt werden.

Vergrämungsmaßnahmen in Form eines „Skydancers“ und eines Flugdrachens haben aber anscheinend die Wende gebracht. Zusätzlich wurde eine flache Bucht mit einem Gitterzaun zum Schutz vor Graskarpfen abgegrenzt und mit Unterwasserpflanzen eine Laichecke mit Kinderstubenfunktion geschaffen. Erstmals seit wir den See besitzen hatten wir Karpfenbrut, allerdings auch nur in einem Jahr. Da sich aber in den letzten Jahren regelmäßig gefräßige Grau- und Nilgänse niederlassen und brüten, werden die speziell für Jungfische so wichtigen Unterwasserpflanzen abgejätet.

Dominierender Raubfisch ist eigentlich der Zander, aber die Population ist wahrscheinlich aufgrund fehlender Futterfische vor einigen Jahren zusammengebrochen. Da der Besatz mit fangreifen Zandern nicht erfolgreich war, wurden 2019 Zander Z1 besetzt, die aber mindestens 2 Jahre bis zur Fangreife benötigen. Das Raubfischangeln ist deshalb bis einschließlich bis einschließlich 2021 verboten.

Hin und wieder geht auch ein Hecht an die Angel, der sich schon immer selbst vermehren und auf Besatz verzichtet werden konnte. Die Barschbestände sind leider stark verbuttet.

Hin und wieder geht ein Aal, eine Schleie, eine Brachse oder gar ein Graskarpfen an den Haken. Welse gibt es im See keine. Auch Laube oder Kaulbarsch werden ab und zu gefangen.